Vor zwei Jahren trat ich in die Fußstapfen von Helge Schneider. So könnte man den Weg zu meinem Werk, das vergangenen Freitag veröffentlicht wurde, in einem Satz zusammenfassen. Muss man aber nicht. Man könnte auch mit den Drei Fragezeichen beginnen.
Für mich begann alles bei Linkedin. [Mehr lesen…]
Gestern blieb ich mit meiner Hose hängen und landete auf dem Hintern. Aber nicht auf meinem.
Viele Sportarten und Hobbys verlangen spezielle Kleidung. Das weiß, wer schwimmt, golft oder joggt. [Mehr lesen…]
Ferkel, die Oliver Kalkofe umzingeln, verdanke ich meine Karriere als Drehbuchautor. Also nicht nur. Aber zu einem beträchtlichen Teil.
Sie schnüffelten, rannten und guckten niedlich - ein knappes Dutzend Ferkel. [Mehr lesen…]
Für einen Schreibtisch-Arbeiter ist die Berlinale kein Filmfest. Für jemanden, der 90 Prozent seiner Arbeitszeit verbringt, ohne andere Menschen zu sehen, hören oder riechen (was kein Mangel sein muss), ist die Berlinale eine Wiedersehensfeier und Kennlernorgie. Ein Sturzbach der Zwischenmenschlichkeit. Der Rituale. [Mehr lesen…]
Das Wichtigste, wenn man viel zu tun hat, ist so simpel wie effektiv. Es hat mit Eisbären zu tun.
Voraus geschickt sei: In den ersten sechs Wochen dieses Jahres – und für den Verlauf des restlichen Jahres bedeutet das gar nichts – habe ich zwölf Abgaben.
Heißt für die Zeit vom 2. [Mehr lesen…]
Es gab noch kein Instagram, als ich den Job begann, der heute endet. Das iPhone war zwei Jahre alt und die Mehrheit benutzte Mobiltelefone ohne Touch-Display. Angela Merkel wurde zum ersten Mal wiedergewählt, ich fuhr noch Porsche und schrieb gerade an dem Buch darüber.
Am 16.11.2009 saß ich in der linken Ecke meines gelb-blauen Sofas im Wohnzimmer meiner Arbeitswohnung, das Laptop auf dem Schoß, als die Mail kam mit der Anfrage: „Hallo, wir möchten unser Autorenteam vergrössern…“
Das fehlende ß, das hier – trotz Rechtschreibreform – stehen muss, verriet etwas über den Absender. [Mehr lesen…]
Gerade habe ich die Rechnung geschrieben für die Abschiedsworte einer prominenten Person. Es war nicht Thomas Gottschalk. Ärgerlicherweise.
Die Öffentlichkeit glaubt gerne, dass Menschen, die von Bühnen oder Bildschirmen zu uns sprechen, lustiger, schlagfertiger und selbstbewusster sind. [Mehr lesen…]
Fleischtheke im Supermarkt.
Der Familienvater bittet noch um eine einzelne Wiener für den Vierjährigen.
Begleitet werden beide von zwei Frauen. Eine davon möglichweise die Familienmutter. [Mehr lesen…]
Die Kreativbranche wird aktuell etwas durchgerüttelt. Überall wird gekürzt, geschlossen und geklagt. Auch gegeneinander. Ob das eine Phase der stetig wiederkehrenden Rütteljahre ist oder ein fundamentaler Umbruch, wissen wir erst danach. [Mehr lesen…]
Nach Harald Schmidts Auftritt neulich in Berlin gingen wir noch was trinken. Irgendwann erkannte man ihn am Nachbartisch, wo etwa zwanzig junge Menschen plauderten und Studentenlieder sangen. Was zunächst befremdlich reaktionär wirkte.
Als die ersten um ein Selfie baten, stellte sich heraus, wer sie waren. [Mehr lesen…]